Traumtänzer

Traumtänzer

 

Ich schüttle die Betten.

Der Frühling lässt grüßen.

Die Welt will mich retten.

Sie liegt mir zu Füßen.

 

Da seh´ ich verzaubert:

Es fliegt eine Feder.

In Schönheit gemauert

will ihr niemand ans Leder.

 

Sie schwebt durch das Zimmer.

Sie schwebt durch das Leben.

Hinaus ins Geflimmer

des Lichts wird sie schweben.

 

Ich sehe ihr nach

und ich träume von Fliegen,

denn das, was sie macht,

ist in Träumen mich wiegen.

 

Es gibt keine Grenzen,

denn Träume sind weit,

denn Träume kredenzen

Geborgenheit.

 

Doch den Traum nur zu träumen,

das ist mir zu leicht.

Nur Gefangene säumen,

was ihnen nicht reicht.

 

Also kämpf´ ich mich hoch

in neue Gefilde.

Also reiß´ ich ein Loch

in die trunkene Milde.

 

Und der Traum wird ganz sachte

zum aufrechten Leben.

Und so will ich bei Nachte

meinen Funken mir weben.

 

Auf immer und ewig,

im Laufe der Zeit,

rettet mich diese Hoffnung

von Schmerzen und Leid,

und schenkt mir frische Seligkeit.