Neue Lichter

Neue Lichter

 

Die Winterzeit ist längst vorbei,

des Frühlings bunte Lichter scheinen,

noch schwach, doch das ist einerlei,

man sollte sie schon bunter meinen.

 

Die Sonne streckt die zarten Strahlen,

ganz langsam, noch vom Winter schwach,

die Bäume werden grün, die kahlen,

die Tiere werden langsam wach.

 

Ein Vogel fliegt an mir vorüber,

es ist der erste dieses Jahres,

was ihn vertrieb, verschwindet wieder,

der elend kalte Winter war es.

 

Schon zeigt der erste Schmetterling,

sich meiner Wenigkeit im Ganzen,

und von der grünen Wiese klingen,

Schneeglöckchen, man möchte tanzen.

 

Es ist des Lenzens farb´ge Pracht,

ich meine es, wie ich es sage,

die mir ein Lächeln hat gebracht,

vorbei die langen Wintertage.

 

Der Winter ist der böse Bube,

der Frühling der grandiose Gott,

er lockt die Leute aus der Stube,

und führt die Kälte zum Schafott.