Geschichte der Welt

Geschichte der Welt

 

Tausend Sterne sind gefallen.

Tausend Monde gingen auf.

Sterne als die Mondvasallen

gaben Nächten ihren Lauf.

 

Himmel füllten tausend Sonnen.

Morgens nahm es sein Beginnen.

Segen für die warmen Wonnen

als sie abends wieder gingen.

 

Gräser fingen an zu sprießen.

Sonne machte Regen Platz.

Um die Blümchen zu begießen

sprang herbei der nasse Schatz.

 

Bäume wuchsen mit den Jahren.

Tiere fingen an zu leben.

Woher sie gekommen waren

sollt´ es immer Rätsel geben.

 

Fische schwammen in den Meeren.

Vögel flogen drüber weg.

Niemand brauchte sich zu wehren.

Alles hatte seinen Zweck.

 

Doch ganz plötzlich ward es dunkel.

Plötzlich ging die Sonne unter.

Auch der Sterne Lichtgefunkel.

Drüber ging es und auch drunter.

 

Doch bald ließ sich jeder zähmen

von dem neuen Star der Welt.

Sollten sich im Sichern wähnen,

bis der Mensch sie endlich fällt.

 

Auch die Bäume mussten leiden.

Viele Dinge gingen flöten.

Selbstverliebt und nicht bescheiden

schlug er drein, begann zu töten.

 

Mit Beton und ohne Liebe

formte er sich seine Welt.

Das, was von der Welt geblieben:

Nichts als Hass und Gier nach Geld.

 

Und jetzt fürchtet der Zerstörer,

dass er viel zu viel gezecht.

Er versucht sich als Beschwörer,

wirr vor Angst im Weltgefecht.

Doch so einfach zu bestechen

ist die Gefang´ne lange nicht.

Sich an all dem Leid zu rächen

holt sie sich den bösen Wicht.