Der Friedhof

Der Friedhof

 

Die Steine scheinen im Nebel,

als ob man sie wandern sieht.

Graf, Pack und Pöbel,

alle auf einem Gebiet.

 

Der Ort ist schon seit Jahren,

nicht mehr sehr reich belebt.

Die letzten Leute waren,

vor hundert Jahren hergelegt.

 

Des Nachts, wenn alles dunkel ist,

belebt sich diese Stätte.

Ist nicht viel länger grau und trist,

als wenn sie niemand´ hätte.

 

Die Geister wabern in dem Nebel,

der diesen Ort umschlossen hält,

damit kein Mensch von lebend´ Welt,

sich schreckensbleich zu Tod begebe.

 

Der Tanz der Geister, er ist, freilich,

bei Weitem nicht von dieser Welt

und wem er gar zu sehr gefällt,

der folgt dem Los der Toten eilig.

 

Am nächsten Tag wirkt alles wieder,

verlassen und voll Ruhe.

Des Henkerhains geschloss´ne Truhe,

erwartet nächster Nacht Gefieder.